Louisenbrunnen

Der Louisenbrunnen wurde durch eindringendes Grundwasser verunreinigt. Um die Heilquelle wieder nutzen zu können, wird eine Komplettsanierung des Brunnens vorgenommen.

„Schwefelquelle“ hieß sie früher und wird auch heute noch im Volksmund so genannt. Der Name sagt alles. Das Wasser schmeckte und roch nicht gerade angenehm, erfreute sich aber ab 1856/57 großer Beliebtheit bei Herz- und Kreislauferkrankungen. Im Lauf der Zeit galt es indes als „für den europäischen Geschmack nicht genießbar“ und wurde nur von wenigen „Aufrechten“ getrunken. Man gab der Heilquelle den wohlklingenderen Namen Louise, nach der Gattin von Landgraf Gustav.

Aufgrund der ursprünglichen historischen Bedeutung des Louisenbrunnens im Kontext des Kurparks, besteht der Wunsch, das zurzeit nicht mehr vorhandene Brunnenumfeld mit der historischen Wegeausbildung und dem Wiederaufbau einer Quellenüberdachung aus den 1930er Jahren wiederherzustellen.

In einem ersten Schritt werden die Freiflächen mit Wegeausbildung und Brunnenkopfeinfassung (Zapfstelle) hergestellt. Danach soll der Louisentempel mit gusseiserner Überdachung und Glaskuppel aufgebaut werden. Die Stiftung hofft, das Projekt durch Spenden unterstützen zu können.

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